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14.09.2019
DRK und JRK in Westfalen-Lippe fördern engagiert Erste-Hilfe-Kenntnisse an Schulen

Zum diesjährigen Welt-Erste-Hilfe-Tag am Samstag, 14. September, rückt das Deutsche Rote Kreuz die Bedeutung von Erste-Hilfe-Kenntnissen an Schulen in den Fokus.


2018 geschahen bundesweit etwa 1,134 Millionen Unfälle an deutschen Schulen. Die Gefahr von Unfällen in Schulen ist demnach in Deutschland weitaus größer als in Betrieben. Während in Betrieben 21 meldepflichtige Arbeitsunfälle je 1 000 Vollarbeiter verzeichnet werden, sind die Unfallzahlen mit 69 meldepflichtigen Schulunfällen je 1 000 Schüler deutlich höher.

„Das Rote Kreuz, insbesondere das Jugendrotkreuz in Westfalen-Lippe, fördert engagiert die Vermittlung von Erste-Hilfe-Kenntnissen an Schulen“, so Dr. Fritz Baur, Präsident des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe. Das JRK betreut an über 400 Schulen in Westfalen-Lippe Schulsanitätsdienstgruppen mit rund 4 000 Schülerinnen und Schülern. Schulsanitäter stehen ihren Mitschülern nach Unfällen oder Erkrankungen zur Seite. Engagierte, vom Roten Kreuz ausgebildete Kooperationslehrerinnen und –lehrer trainieren und begleiten die Schulsanitäterinnen und Schulsanitäter.

Mit den „Kleinen Helden“ gibt es in Dortmund ein weiteres Angebot in der Erste-Hilfe-Ausbildung. Spielerisch wird Kindern im Kindergarten und der Grundschule die Erste Hilfe näher gebracht. In dem niedrigschwelligen Angebot werden den Kindern nur die Grundlagen vermittelt. Ziel ist es Kinder für die Erste Hilfe zu sensibilisieren und ihnen das nötige Wissen zu vermitteln, um in Notfällen selbstbewusst und mutig agieren zu können.


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