Termine 2014/2015

Die Vollzeitausbildungen starten:

!!! Noch 2 Lehrgänge mit Start 2014!!!

- Mo, 22. Dezember 2014 um 14.00 Uhr

(Ende: 30.03.2015)

- Mo, 22. Dezember 2014 um 18.00 Uhr

(Ende: 21.08.2015)

 

Zusätzliche Termine für die Notfallsanitäterausbildung erfolgen in Kürze.

Rettungsassistenten-Ausbildung

Aufgaben des Rettungsassistenten

Die Ausbildung zum Rettungsassistent erfolgt gemäß des bundeseinheitlichen Gesetzes über den Beruf der Rettungsassistentin und des Rettungsassistenten (RettAssG). Der Rettungsassistent ist aufgrund seiner Ausbildung in der Lage eigenverantwortlich am Patienten zu arbeiten oder dem Notarzt bei der Versorgung zu assistieren.

In NRW kann der Rettungsassistent gemäß des Gesetzes über den Rettungsdienst sowie die Notfallrettung und den Krankentransport durch Unternehmen (RettG NRW) als Transportführer -damit in der Verantwortung für den Patienten- auf dem Rettungstransportwagen (RTW) sowie als Fahrer auf dem Notarzteinsatzfahrzeug (NEF) tätig werden. Weiterhin kann der Rettungsassistent im Bereich des qualifizierten Krankentransports die verantwortliche Versorgung und Begleitung von Nicht-Notfallpatienten auf dem Krankentransportwagen (KTW) zum Einsatz kommen.

Ausbildungsverlauf

gem. § 4 RettAssG (Auszug)

Der Lehrgang besteht aus mindestens 1.200 Stunden theoretischer (780 Std.) und praktischer Ausbildung (480 Std.) und dauert, sofern er in Vollzeitform durchgeführt wird, zwölf Monate. Er wird von staatlich anerkannten Schulen für Rettungsassistenten durchgeführt und schließt mit der staatlichen Prüfung ab.

gem. § 7 RettAssG (Auszug)

Die praktische Tätigkeit umfasst mindestens 1.600 Stunden und dauert, sofern sie in Vollzeitform abgeleistet wird, zwölf Monate. Sie ist nach bestandener staatlicher Prüfung in einer von der zuständigen Behörde zur Annahme von Praktikanten ermächtigten Einrichtung des Rettungsdienstes abzuleisten.

gem. § 8 RettAssG (Auszug)

1) Die zuständige Behörde kann auf Antrag eine andere Ausbildung im Umfang ihrer Gleichwertigkeit auf die Dauer des Lehrgangs nach § 4 anrechnen, wenn die Durchführung des Lehrgangs und die Erreichung des Ausbildungsziels dadurch nicht gefährdet werden. Eine außerhalb des Geltungsbereichs dieses Gesetzes abgeleistete praktische Tätigkeit kann im Umfang ihrer Gleichwertigkeit ganz oder teilweise auf die praktische Tätigkeit nach § 7 angerechnet werden.

2) Die zuständige Behörde hat auf Antrag eine nach den vom Bund/Länderausschuß "Rettungswesen" am 20. September 1977 beschlossenen "Grundsätzen zur Ausbildung des Personals im Rettungsdienst" (520-Stunden-Programm) erfolgreich abgeschlossene Ausbildung als Rettungssanitäter in vollem Umfang auf den Lehrgang nach § 4 anzurechnen. Eine nach Abschluß der in Satz 1 genannten Ausbildung abgeleistete Tätigkeit im Rettungsdienst ist im Umfang ihrer Gleichwertigkeit auf die praktische Tätigkeit nach § 7 anzurechnen.

3) Krankenschwestern, Krankenpfleger, Kinderkrankenschwestern und Kinderkrankenpfleger mit einer Erlaubnis nach § 1 Abs. 1 Nr. 1 oder 2 des Krankenpflegegesetzes vom 4. Juni 1985 (BGBl. I S. 893) sind auch ohne Teilnahme an einem Lehrgang nach § 4 zur staatlichen Prüfung zuzulassen, wenn sie an einem Ergänzungslehrgang von mindestens 300 Stunden teilgenommen haben.

4) Für Soldaten der Bundeswehr, Polizeivollzugsbeamte der Bundespolizei oder der Polizei eines Landes, die

  1. die Sanitätsprüfung und den fachlichen Teil der Unteroffizierprüfung für Unteroffiziere im Sanitätsdienst der Bundeswehr,
  2. die Fachprüfung für die Verwendung als Sanitätsbeamter der Bundespolizei oder
  3. eine vergleichbare Fachprüfung für die Verwendung im Sanitätsdienst der Polizei eines Landes

bestanden haben, wird der Lehrgang nach § 4 auf Antrag um 600 Stunden, sofern er in Vollzeitform durchgeführt wird, um sechs Monate verkürzt.

4a) Absatz 4 gilt für Antragsteller mit vergleichbaren Sanitäts- oder Fachprüfungen bei der Nationalen Volksarmee oder der Deutschen Volkspolizei entsprechend.

Hinweis des Ausbildungszentrum zum Ausbildungsverlauf

Aus unserer Sichtweise hat es sich bewährt, dass die Anwärter die eine Ausbildung zum Rettungsassistent anstreben, zunächst im Vorfeld eine Rettungssanitäterausbildung erfolgreich absolvieren und anschließend einen aufbauenden Ergänzungslehrgang im Sinne des § 8.2 RettAssG besuchen. Unter Anrechnung der erfolgreich Rettungssanitäterausbildung folgt dann eine 680 stündigen theoretische Ausbildung. Diese teil sich in 420 Stunden Theorie- und Praxis Unterricht und weiteren 260 Stunden Klinikpraktikum. Am Ende des 1. Ausbildungsjahres erfolgt die schriftliche, praktische/mündliche Abschlussprüfung. Im 2. Ausbildungsjahr ist eine 1.600 stündige Rettungswachenausbildung (Praktikum) zu absolvieren. Hier können Zeiten aus der Tätigkeit als Rettungssanitäter angerechnet werden.

Lehrgangsvorraussetzungen

  • Vollendung des 18. Lebensjahres
  • Hauptschulabschluss oder gleichwertige Schulausbildung oder abgeschlossene Berufsausbildung
  • Vorlage eines ärztlichen Zeugnisses über die körperliche, geistige und persönliche Eignung für die angestrebte Tätigkeit im Rettungsdienst, das nicht älter als drei Monate sein darf
  • eine Erklärung, dass gegen den Lehrgangsteilnehmer weder ein staatsanwaltliches Ermittlungsverfahren noch Strafverfahren anhängig und auch in den letzten fünf Jahren nicht durchgeführt worden Ist
  • ein einwandfreies polizeiliches Führungszeugnis
  • eine Erste-Hilfe-Ausbildung die nicht älter als ein Jahr ist

Lehrgangsmodelle im Ausbildungszentrum

Das Ausbildungszentrum des DRK Kreisverbandes Dortmund bietet den Lehrgang zum Rettungsassistenten in verkürzter Form berufsgegleitend (siehe Download) an.

Die nächsten Lehrgangstermine teilen wir Ihnen gerne auf Anfrage mit oder können Sie als Gast dem PMS entnehmen.

Für Arbeitgeber im Rettungsdienst und Krankentransport besteht auch die Möglichkeit einer auf drei Jahre aufgeteilten Rettungsassistentenausbildung (Azubi-Modell).

Lehrgangskosten verkürzte Ausbildung vom Rettungssanitäter zum Rettungsassistenten

Die Lehrgangskosten inkl. Prüfung für die verkürzte Ausbildung zum Rettungsassistenten inkl. Lehrmaterial und Praxiswochenenden betragen 2.600,00 Euro.

  • Lehrgangsteilnehmer von DRK Verbänden erhalten einen Preisnachlass von 10 %. Die aktive Mitgliedschaft in einer Rotkreuzgemeinschaft muss durch den entsendenden DRK Verband bestätigt werden.
  • Bei mehr als zwei Teilnehmern eines DRK Verbandes sind Sonderpreisnachlässe möglich. Für Rückfragen - insbesondere zur Preisnachlässen - stehen Ihnen die Mitarbeiter des DRK Ausbildungszentrums gerne zur Verfügung.

Der DRK Kreisverband Dortmund e. V. ist nicht für die Inhalte fremder Seiten verantwortlich, die über einen Link erreicht werden.

Lehrgangskosten verkürzte Ausbildung für Krankenpflegepersonal zum Rettungsassistenten

Die Lehrgangskosten inkl. Prüfung für die verkürzte Ausbildung zum Rettungsassistenten inkl. Lehrmaterial und Praxiswochenenden betragen 1.700,00 Euro.

  • Lehrgangsteilnehmer von DRK Verbänden erhalten einen Preisnachlass von 10 %. Die aktive Mitgliedschaft in einer Rotkreuzgemeinschaft muss durch den entsendenden DRK Verband bestätigt werden.
  • Bei mehr als zwei Teilnehmern eines DRK Verbandes sind Sonderpreisnachlässe möglich. Für Rückfragen - insbesondere zur Preisnachlässen - stehen Ihnen die Mitarbeiter des DRK Ausbildungszentrums gerne zur Verfügung.

Förderungsmöglichkeiten

Fördermöglichkeiten:

Aus- und Weiterbildungen können je nach individueller Situation gefördert werden. Die Rettungsassistentenausbildung wird z. B. gefördert durch die Arbeitsagenturen oder Jobcenter.

Anmeldung

Anmeldungen werden über das Planungs- und Managementsystem (PMS) entgegen genommen. Hier können sich sowohl Mitglieder bzw. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Kreisverbandes Dortmund als auch externe Teilnehmerinnen und Teilnehmer anmelden.

Hinweis zu PDF-Dateien

Das DRK Dortmund setzt zum einfachen Austausch von Dokumenten auf das standardisierte Austauschformat "Portable Document Format" (PDF) der Firma Adobe. Mit Hilfe der folgenden Anzeigeprogramme können Sie diese Dateien auf Ihrem Rechner anzeigen, falls nicht bereits eine entsprechende Software installiert ist.